{"title":"Robert Auguste \/ Gyn Gausserand : Das „Atelier à Quatre Mains“ aus Vallauris","description":"\u003cp data-path-to-node=\"5\"\u003eRobert Auguste (1922–1991) und Gyn Gausserand (1932–2018) verkörpern den Geist der Zusammenarbeit und künstlerischen Freiheit, der Vallauris in der Nachkriegszeit prägte. Fernab ausgetretener Pfade gelang es diesem Duo, die Strenge skulpturaler Formen mit einer grafischen Poesie zu verschmelzen, die von den großen Meistern der modernen Kunst inspiriert war.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 data-path-to-node=\"6\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"6\" data-index-in-node=\"0\"\u003eEntstehung einer Verbindung: Von Montpellier in die Stadt der Töpfer\u003c\/b\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"7\"\u003eDie Geschichte beginnt 1948 an der Schule von Fontcarrade in Montpellier. Robert Auguste, ein ehemaliger Philosophiestudent mit einer Leidenschaft für Fotografie, trifft dort auf die zehn Jahre jüngere Ginette (genannt Gyn) Gausserand. Diese Begegnung besiegelt eine Lebens- und Schaffensgemeinschaft, die fast siebzig Jahre andauern sollte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"8\"\u003eAngezogen von der Erneuerung der Keramik durch Picasso, lassen sie sich 1952 in Vallauris nieder. Im Aufbruch der „Stadt der 100 Töpfer“ eröffnen sie ihr eigenes Atelier und arbeiten gleichzeitig mit anderen bedeutenden Persönlichkeiten zusammen: Robert dreht Stücke für Gilbert Portanier und Odette Gourju, während Gyn ihr Talent als Dekorateurin bei Jacques Lignier einsetzt.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 data-path-to-node=\"9\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"9\" data-index-in-node=\"0\"\u003eH3 — Der RGA-Stil: Zwischen Abstraktion und imaginärem Bestiarium\u003c\/b\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"10\"\u003eUnter der gemeinsamen Signatur \u003cb data-path-to-node=\"10\" data-index-in-node=\"31\"\u003eRGA\u003c\/b\u003e entwickelt das Paar eine einzigartige Formsprache, in der die Ergänzung perfekt ist: Robert, ein hervorragender Dreher, formt die Volumina, während Gyn die Dekore entwirft und die Linien führt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"11\"\u003eIhr Werk entfaltet sich auf zwei Ebenen:\u003c\/p\u003e\n\u003cul data-path-to-node=\"12\"\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"12,0,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,0,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eDie Freie Form:\u003c\/b\u003e Zoomorphe und anthropomorphe Stücke mit kühnen Linien, die Krüge oder Vasen in wahre Kleinskulpturen verwandeln.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"12,1,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,1,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eDie Moderne Grafik:\u003c\/b\u003e Ihre Dekore, oft aus geometrischen Schichtungen oder abstrahierten Pflanzenmotiven, zeigen den direkten Einfluss von Joan Miró und Paul Klee. Das berühmte „Pointillé“-Dekor oder subtile Gittermuster zeugen von dieser Suche nach Modernität.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch3 data-path-to-node=\"13\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"13\" data-index-in-node=\"0\"\u003eAutonomie als Manifest: Von Millau nach Pouzilhac\u003c\/b\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"14\"\u003e1960 verlassen sie die Côte d’Azur in Richtung Millau, um sich von der kommerziellen Konkurrenz in Vallauris zu befreien. 1965 lassen sie sich endgültig in Pouzilhac (Gard) nieder. In diesem 200 m² großen Atelier mit Verkaufsraum schaffen sie „ihre eigene Welt“ und widmen sich einer intimeren, skulpturalen Keramik.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"15\"\u003eObwohl sie sich 1974 offiziell trennten, teilten sie weiterhin dasselbe Atelier – ein Beweis dafür, dass ihre künstlerische Verbindung ihr Privatleben überdauerte. Robert arbeitete dort bis zu seinem Tod 1991; Gyn setzte das Abenteuer allein bis 2017 fort, stets ihrem hohen handwerklichen Anspruch treu bleibend.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 data-path-to-node=\"16\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"16\" data-index-in-node=\"0\"\u003eDer Geist von Studio Cinquante\u003c\/b\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"17\"\u003e\u003cem\u003eFür Studio Cinquante repräsentiert das Werk des Ateliers Auguste die Quintessenz der Künstlerkeramik des 20. Jahrhunderts. Ihre Werke wiederzuentdecken bedeutet, einen alternativen Lebensstil und eine seltene stilistische Treue zu feiern. Sie bieten eine taktile Modernität, in der jedes Objekt die Spur eines permanenten Dialogs zwischen Erde und Zeichnung trägt.\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"pichet-robert-auguste-rga-vallauris","title":"Robert Auguste und Gyn Gausserand – Krug aus glasierter Keramik mit geometrischem Dekor","description":"\u003ch3 data-path-to-node=\"3\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"3\" data-index-in-node=\"0\"\u003eDas Gleichgewicht der Moderne: Eine Skulptur aus Form und Linien\u003c\/b\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"4\"\u003eDieser Krug aus emaillierter Fayence fängt die Essenz des Duos Robert Auguste und Gyn Gausserand (RGA) perfekt ein. An der Grenze zwischen Gebrauchsgegenstand und Skulptur verkörpert er jenen Geist der Moderne, der Vallauris in den 1950er Jahren zum Epizentrum künstlerischer Kreation machte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"5\"\u003eDas Stück zeichnet sich durch eine leuchtend weiße Glasur aus, die als Leinwand für ein kraftvolles grafisches Dekor dient. Das handgemalte geometrische Motiv kombiniert die Strenge abstrakter schwarzer Linien mit Akzenten in leuchtendem Orange. Dieser chromatische Kontrast ist typisch für den Modernismus dieser Epoche. Die schlanke Silhouette und der markante Henkel zeugen von der technischen Meisterschaft Robert Augustes an der Töpferscheibe.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 data-path-to-node=\"6\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"6\" data-index-in-node=\"0\"\u003eDetails:\u003c\/b\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli data-path-to-node=\"7,0,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"7,0,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eKünstler:\u003c\/b\u003e Robert Auguste (1922–1991) \u0026amp; Gyn Gausserand (1932–2018\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003c\/strong\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-path-to-node=\"7,0,0\"\u003e\u003cstrong\u003eE\u003c\/strong\u003e\u003cb data-path-to-node=\"7,1,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003epoche:\u003c\/b\u003e um 1955\u003cbr\u003e\u003cb data-path-to-node=\"7,2,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003e\u003c\/b\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-path-to-node=\"7,0,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"7,2,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eHerkunft:\u003c\/b\u003e Vallauris, Frankreich\u003cbr\u003e\u003cb data-path-to-node=\"7,3,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003e\u003c\/b\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-path-to-node=\"7,0,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"7,3,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eMaterial:\u003c\/b\u003e Weiße emaillierte Fayence, geometrisches Dekor in Schwarz und Orange auf rotem Scherben\u003cbr\u003e\u003cb data-path-to-node=\"7,4,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003e\u003c\/b\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-path-to-node=\"7,0,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"7,4,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eMaße:\u003c\/b\u003e Höhe 23 cm\u003cbr\u003e\u003cb data-path-to-node=\"7,5,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003e\u003c\/b\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-path-to-node=\"7,0,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"7,5,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eMarkierung:\u003c\/b\u003e Werkstatt-Monogramm unter dem Boden: „RGA“\u003cbr\u003e\u003cb data-path-to-node=\"7,6,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003e\u003c\/b\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-path-to-node=\"7,0,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"7,6,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eZustand:\u003c\/b\u003e Ausgezeichneter Originalzustand\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch3 data-path-to-node=\"8\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"8\" data-index-in-node=\"0\"\u003eDas Auge von Studio Cinquante\u003c\/b\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"9\"\u003e\u003cem\u003eWas uns an diesem Stück besonders fasziniert, ist der spannungsvolle Dialog zwischen der organischen Form – deren glänzende Glasur eine fast sinnliche Haptik besitzt – und der radikalen, fast brutistischen Grafik. Es ist ein Objekt der Kontraste, bei dem die Sanftheit der Silhouette die Energie eines architektonischen Entwurfs in sich trägt.\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"11\"\u003e\u003cem\u003eUm diesen Krug perfekt in Szene zu setzen, empfehlen wir die Kombination mit natürlichen Materialien: ein Tisch aus Rohholz, gewaschenes Leinen oder Stein. Diese organischen Texturen bringen seine mediterrane Seele zum Vorschein und lassen dem intensiven Dekor in Schwarz und Orange den nötigen Raum.\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cbr\u003e\u003cmeta charset=\"UTF-8\"\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Studio Cinquante","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53307160396114,"sku":null,"price":290.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/1036\/2444\/2194\/files\/FP30-1.jpg?v=1777402705"}],"url":"https:\/\/www.studiocinquante.com\/de\/collections\/auguste-gausserand-rga.oembed","provider":"Studio Cinquante","version":"1.0","type":"link"}